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KryotherapieIndikationen
a. Michlovitz notiert Gründe für die Anwendung von Kälte 24-48 Stunden nach einer akuten Verletzung.
i. Vermindert die Flüssigkeitsfiltrierung in das Interstitium mittels Gefäßzusammenziehung (Vasokonstriktion).
ii. Reduziert die Entzündung.
iii. Mindert Schmerz und Muskelkrämpfe.
iv. Setzt den Stoffwechsel herab.
b. Bei einer akuten Verletzung wird Kälte meistens in Zusammenhang mit Compression und Hochlagern angewendet.
c. Kryotherapie ist auch angezeigt zur Behandlung von akuten Verbrennungen. Bloch's ausführlicher Bericht führte zu der Schlussfolgerung, dass die Kühlung von Verbrennungen das Ausmaß der Verletzung durch Reduktion von Ödemen, Schmerzen, örtlichem Flüssigkeitsverlust, Gewebeschäden und der Blutmenge innerhalb der ersten 48 Stunden vermindern kann.
d. Patienten mit akuter Rückenmarksverletzung geht es mit örtlichen Kühlbehandlungen besser. Bricolo et al. überprüfte entsprechende Fälle in der Literatur und bemerkte, dass eine komplette Zerstörung des Rückenmarks oftmals nicht im ersten Moment der Einwirkung erfolgt, sondern in Relation zu einem selbstzerstörerischen Prozess im Rückenmark und durch Sauerstoffmangel gekennzeichneten neurologischen Veränderungen neben Gefäßveränderungen steht.
e. Verminderung von Krämpfen.
f. Reduktion von Fieber.
g. Förderung von Muskelkontraktion durch Steigerung der Erregbarkeit der motorischen Neurone.
h. Besonders wirksam bei Bursitis (Schleimbeutelentzündung) und Tendinitis (Sehnenentzündung). |
Knight K: Kryotherapie Theory: Technique and Physiology. Chattanooga, TN, Chattanooga Corporation. 1985 |
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